Landgericht Kleve: es darf weiter über den Verlag für virtuelle Dienste berichtet werden

08.04.2014 - Mitte Dezember 2013 hatten wir über den V.f.v.D – Verlag für virtuelle Dienste, Inhaberin Carmen Homer aus 46446 Emmerich am Rhein berichtet. Der Verlag ist Betreiber der Internetseiten firmendeals.de und firmendeals.com, für die man mit der Masche der zwei Anrufe teure Aufträge zu ergattern versucht.

[Zum Blog-Beitrag vom 12.12.2013 mit diversen Updates]

Auf dieses Geschäft sollte aber nicht das Licht eines Beitrages in unserem Blog fallen, wünschte Carmen Homer. Dadurch würden ihre Persönlichkeitsrechte verletzt. Also zog sie gegen unsere Rechtsanwaltskanzlei Radziwill ● Blidon ● Kleinspehn vor Gericht.

Vergeblich. Das Landgericht Kleve (LG Kleve, Beschluss vom 04.03.2014 – 2 O 41/14) lehnte den Antrag des Verlag für virtuelle Dienste der Carmen Homer ab, eine einstweilige Verfügung zu erlassen.

Aus dem Beschluss:

„Gerade im Gesamtkontext des Blogeintrags wird deutlich, dass dem Werturteil, Kunden der Antragstellerin seien ′hereingelegt′ und ′Opfer′ einer ′Abzock-Masche′ geworden, eine inhaltliche Auseindersetzung mit dem Geschäftsmodell der Antragstellerin zugrundeliegt. Derartige inhaltliche Kritik muss die Antragstellerin – auch wenn sie sie für unbegründet und daher geschäftsschädigend hält – grundsätzlich hinnehmen.“



[Der Trick mit der Doppelanruf-Masche]


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